Mundgesundheit in der Pflege
D&W RedaktionIn dieser Podcastfolge geht es darum, wie eine gute und professionelle Zahnpflege älterer Menschen in Heimen und zu Hause in Zukunft aussehen könnte.
Darüber diskutieren die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin, Prof. Ina Nitschke und der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Christoph Benz. Beide stellen fest, dass die Herausforderungen in Anbetracht des Fachkräftemangels und der demografischen Kurve groß sind.
Vor allem beim Studium der Zahnmedizin, aber auch bei der Ausbildung von Lehrern, Pflegepersonal und pflegenden Angehörigen besteht ein großer Nachholbedarf. Zum einen geht es um die Wissensvermittlung, aber auch um die Sensibilisierung als Ganzes, dass es hier in Zukunft bei der Versorgung, vor allem im ländlichen Raum Probleme geben wird, denen man sich aber verantwortlich stellen sollte.
Darüber hinaus schlägt Prof. Benz vor, die Kompetenz der Angehörigen zu stärken: „Es ist eigentlich eher teach the Angehörige, was wir in Zukunft brauchen werden.“
Prof. Nitschke ist dennoch optimistisch, dass Mundgesundheit und Mundhygiene einen höheren Stellenwert bekommen werden: „Wenn wir den Zahnmedizinern während des Studiums zeigen, dass es auch Freude macht, ältere Menschen zu behandeln und auch, dass die Älteren und gerade die Pflegebedürftigen auch sehr dankbar sind dafür, dass wir sie unterstützen, dann sollten wir den Studierenden das auch wirklich zur Verfügung stellen und zeigen, dass es so ist.“
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